Leserbriefe und Berichte

 

 

24.05.2010 | Pressebericht

Aktion "Tourismus" am Blumen-und Lichterfest 2010, Verarbschiedung der Satzung

In einer Nachbesprechung zu ihrem Stand auf dem Blumen- und Lichterfest im Gasthof Engel zog die Walldürner Liste (WAL) eine positive Bilanz. Zahlreiche Interessierte hatten sich am Stand eingefunden, über das vorgestellte Thema "Tourismus" diskutiert und sich in der Zuordnung von Bildstöcken auf einer Karte des "Großen Waldes" versucht. Viele Walldürner Bürgerinnen und Bürger zeigten sich dabei überrascht, an wie vielen Kleinodien man immer wieder vorbei läuft, ohne diese bewusst wahrzunehmen.

Ein Faltblatt, welches die Aktion am Blumen- und Lichterfest inhaltlich aufgreift, ermöglicht es, die Kulturpunkte gezielt aufzusuchen. Dieses kann bei der WAL angefordert oder von der Internetseite (www.wallduerner-liste.de) heruntergeladen werden.

Mit dieser Aktion unterstreicht die WAL ihre Haltung zum Tourismus und zur Kulturentwicklung in der Stadt nach dem Motto "Potentiale nutzen - Tourismus fördern"

Denn die Walldürner Liste sieht in den vielfältigen kulturellen und touristischen Angeboten der Stadt ein Potential, welches durch Förderung und Ausbau attraktiv gestaltet werden muss.
Gäste sind in der Stadt willkommen, beleben die Stadt und deren Umfeld.
Ziel der Walldürner Liste ist es, dass die touristischen und kulturellen Stärken der Stadt professionell ausgearbeitet und vermarktet werden. Daher setzt sie sich trotz notwendiger Sparmaßnahmen für die Einrichtung einer entsprechenden Personalstelle ein.

Bereits am 22. April trafen sich die Mitglieder der Walldürner Liste, um ihre Satzung zu verabschieden. In zwei Arbeitstreffen wurde unter der professionellen Leitung eines externen Moderators die politische Arbeit der Walldürner Liste formal und inhaltlich diskutiert und in den Rahmen des neuen Regelwerks gestellt.
Die Satzung wurde ohne Gegenstimme und mit mehr als der in diesem Fall benötigten Zwei-Drittel-Mehrheit innerhalb der WAL beschlossen. Als Sprecher der WAL wurde Henner Niemann gewählt, als sein Stellvertreter Martin Kuhnt. Darüber hinaus übernahm René Engelhorn die Aufgaben des Kassierers und Elmar Rüsenberg die des Schriftführers.

Wie allgemein üblich und in der WAL-Satzung verankert, kann auch die Walldürner Liste nur von Personen vertreten werden, die diese Satzung und die in ihr festgelegten Regelungen verbindlich anerkennen.
Dass die Satzung nicht von allen ursprünglichen Mitgliedern der Walldürner Liste mitgetragen wurde, bedauert die WAL sehr, respektiert aber diese persönlichen Entscheidungen.

Weitere Informationen zu Inhalten, Personen und Aktivitäten der Walldürner Liste sowie die Satzung sind ebenfalls auf der genannten Internetseite der WAL zu finden.

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24.03.2010 | Stellungnahme der WAL zum Ergebnis Bürgerentscheid „Unechte Teilortswahl“

Mit dem Bürgerentscheid zur Unechten Teilortswahl hatte die Walldürner Bevölkerung die Möglichkeit, basisdemokratisch zur Unechten Teilortswahl Stellung zu nehmen. Die Walldürner Liste befürwortet dieses urdemokratische Instrument und akzeptiert selbstverständlich das so zustande gekommene Ergebnis. Gleichzeitig bedauern wir aber auch, dass es uns offensichtlich nicht gelungen ist, der relativ großen Fraktion der Nicht-WählerInnen in der Kernstadt die Bedeutung dieser Abstimmung nahe zu bringen.

Unsere Kritik, dass das Ringen um die Bürgerstimmen nicht immer fair erfolgte, erhalten wir aufrecht. Der Zweck heiligt nicht die Mittel.

Auch die Tatsache, dass die Unechte Teilortswahl die Gleichgewichtung aller abgegebenen Stimmen bei Kommunalwahlen nicht erfüllt, der Wählerwille in der Sitzverteilung somit nur ungenau abgebildet wird, bleibt als zentraler Kritikpunkt der Walldürner Liste bestehen.

Nun gilt es jedoch, den Blick weiter nach vorn zu richten und sich insbesondere angesichts der bestehenden Haushaltsengpässe mit ganzer Kraft der Lösung der vor uns liegenden Probleme und Herausforderungen in der Kernstadt und den Ortsteilen zu widmen.

Für die Walldürner Liste:
Christine Böhm, Martin Kuhnt, Henner Niemann

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30.11.2009 | Unechte Teilortswahl

In der Gemeinderatssitzung am 30.11.09 ist nun mit 19:16 Stimmen zugunsten der Abschaffung die Entscheidung über die Unechte Teilortswahl (im weiteren: UTW) gefallen. Vor der Abstimmung machte der Leiter des Hauptamtes, Herr Hotzy, umfangreiche Ausführungen zum Thema.

Die WAL hat in ihrer Stellungnahme noch einmal deutlich gemacht, dass ihr Hauptanliegen die Gleichgewichtung aller im gesamten Stadtgebiet abgegebenen Wählerstimmen ist. Außerdem ist die WAL weiterhin für die kommunale Selbstverwaltung der Ortsteile mit ihren Ortsvorstehern und Ortschaftsräten.

Mittlerweile haben 234 von 717 Gemeinden in Baden-Württemberg, die aufgrund der Gemeindereform die Sonderregelung der UTW in Anspruch genommen haben, diese bereits wieder abgeschafft.

Der WAL liegt sehr viel an der Zusammenarbeit mit den Ortsteilen und allen Parteien. Unser Ziel sind nachvollziehbare und an Inhalten orientierte Entscheidungen, unabhängig, ob ein Thema die Kernstadt oder einen Ortsteil betrifft.

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06.11.2009 | Stellungnahme zur Abschaffung der unechten Teilortswahl

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Wir möchten Ihnen auf diesem Weg darlegen, warum die Walldürner Liste den Antrag auf Abschaffung der unechten Teilortswahl unterstützt.

Wir sind der Meinung, dass durch die Vergabe der Ratsmandate im Verfahren der unechten Teilortswahl die gleichwertige Gewichtung der abgegebenen Stimmen nicht durchgehend gegeben ist: Zum Stichtag der letzten Kommunalwahl hatte Walldürn 11.927 Einwohner. Für 26 Sitze, die zu wählen waren, ergibt das rechnerisch 459 Einwohner je Mandatsträger. Manche Ortsteile wie Reinhardsachen/Kaltenbrunn mit 256 Einwohnern, Gottersdorf (200) oder Wettersdorf (151) sind deutlich kleiner, haben aber nach dem geltenden Wahlverfahren einen Garantie-Anspruch auf jeweils einen Sitz. Gerolzahn mit 134 Einwohnern steht dagegen kein eigener Sitz zu.

In der Praxis führt die Sitzvergabe nach der unechten Teilortswahl zu Schieflagen.
Ein Beispiel: In Rippberg trug ein Kandidat zum Gesamtergebnis der CDU 806 Stimmen bei und wurde damit in den Rat gewählt. Sechs andere Kandidaten haben für dieselbe Liste jeweils mehr als 806 Stimmen gesammelt (einer sogar 1212 Stimmen). Sie gingen aber ohne Mandat aus, weil sie nicht in Rippberg wohnen.
In Gottersdorf führte das Prinzip der unechten Teilortswahl dazu, dass nicht der Kandidat der DCB, der die meisten Stimmen (950) erhielt, in den Rat entsandt wurde, sondern der Zweitplazierte mit 853 Stimmen. Obwohl nur ein Sitz zu vergeben war, durften zwei Bürger für dieselbe Liste kandidieren und so erreichte die CDU hier 1328 Stimmen und bekam das Mandat.

Ein zweiter Aspekt:
Das Wahlverfahren ist kompliziert. 5,0 % der Wahlberechtigten, die in Walldürn (Gesamtstadt) zur Wahl gingen, haben ungültige Stimmzettel abgegeben, in Altheim waren es nach dem vorläufigen Wahlergebnis sogar 8,6%. In Schefflenz, das sich schon für den Wechsel des Wahlverfahrens entschieden hat, sanken die ungültigen Stimmen von 4,3% (2004) auf 1,5% (2009). Das einfachere Verfahren würde also dazu führen, dass mehr abgegebene Stimmen gewertet werden könnten. Der Wählerwille würde sich im Ergebnis fehlerfreier und damit besser abbilden.

Ein Nebeneffekt der Aufhebung der unechten Teilortswahl wäre eine erhebliche Verkleinerung des Gemeinderats. Die Gemeindeordnung des Landes sieht für eine Stadt der Größe Walldürns 22 Stadträte als Norm vor – bei Berücksichtigung der Platzgarantien für die Ortsteile 26 Sitze ohne Ausgleichsmandate. Im Regelfall ergeben sich durch die unechte Teilortswahl aber Ausgleichsmandate, die Zahl der Stadträte in Walldürn auf derzeit 34 erhöht. Ein kleinerer Gemeinderat kann aber leichter diskutieren und entscheiden. Zudem ist er kostengünstiger.

Es ist uns wichtig, festzustellen, dass der Antrag auf Aufhebung der unechten Teilortswahl die Ortschaftsverfassungen nicht betrifft. Ortschaftsräte und Ortsvorsteher sollen wie bisher erhalten bleiben. Über die Ortsvorsteher sind die Ortsteile weiterhin im Gemeinderat und in den Ausschüssen beratend vertreten. Auch ohne unechte Teilortswahl haben Kandidaten aus den Ortsteilen gute Chancen, Sitze im Gemeinderat zu erreichen.
Wir halten es für richtig, dass in den Ortsteilen Eigenständigkeit erhalten bleibt, um die Dorfgemeinschaften zu pflegen und zu entwickeln. Die unechte Teilortswahl halten wir aus den oben genannten Gründen nicht für den richtigen Weg. Wir sind jedoch offen für Vorschläge, die zur Stärkung der Ortschaftsverwaltungen und der Ortsvorsteher beitragen.

Die Walldürner Liste versichert, dass ihr das konstruktive Miteinander aller Bürgerinnen und Bürger ein sehr wichtiges Anliegen ist. Unabhängig vom Wohnort hat jeder gewählte Gemeinderat bereits jetzt die Interessen aller Bürger im Blick zu haben.

Die geäußerten Rechtseinwände, die sich aus den Eingliederungsverträgen ergeben, wird die Walldürner Liste bis zur Abstimmung im Gemeinderat prüfen und beachten.

Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit und hoffen zur Versachlichung der Diskussion beigetragen zu haben.

Für die Walldürner Liste
Henner Niemann, Achim Ullrich

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Walldürner Liste: Hundert Tage und kein bisschen leise

WAL mit Antrag Bürgerfragestunde erfolgreich – "K"-Frage für Walldürn gestellt

Walldürn. Hundert Tage ist es nun her, seit der neue Gemeinderat und mit ihm auch die Stadträtinnen der Walldürner Liste, Christine Böhm und Ramona Paar, ihre Arbeit aufnahmen. Verschiedene Informationsgespräche innerhalb der Stadtverwaltung, kommunale Fortbildungen, intensive Recherchearbeit zu aktuellen Themen und die Teilnahme an zahlreichen lokalen Veranstaltungen prägten diese ersten hundert Tage der beiden frischgebackenen WAL-Stadträtinnen. Ihre vielfachen Aktivitäten in der Gemeinderatsarbeit mündeten bisher in drei eigenen Anträgen der Walldürner Liste sowie in der Beteiligung an zwei weiteren fraktionsübergreifenden Anträgen. Mit dem jüngst auf Antrag der WAL im Gemeinderat einstimmig gefassten Beschluss, die Bürgerfragestunde nunmehr monatlich anstatt wie bisher nur alle drei Monate durchzuführen, konnte die Walldürner Liste ein erstes Wahlversprechen für mehr Bürgerbeteiligung bereits erfolgreich einlösen. Angetreten unter dem Motto „sachlich – klar –frisch“ setzen sich die Vertreterinnen der WAL ebenso in ihren laufenden Anträgen und Nachfragen zu den Themen „Centerpark“ und „Akut-Geriatrie am Kreiskrankenhaus Buchen“ für mehr Transparenz und Öffentlichkeit bei kommunalen Entscheidungen ein. Auch die aktuelle Diskussion um die Aufhebung der unechten Teilortswahl wird von der WAL mit den Vertretern der Teilorte „sachlich und klar“ auf der Basis des demokratischen Wahlgrundsatzes der Gleichheit aller Wählerstimmen geführt.

Bei den Debatten um künftige Investitionen wollen Christine Böhm und Ramona Paar im Gemeinderat verstärkt die „K“-Frage in die Diskussion einbringen. Nicht etwa die Frage einer möglichen Kanzlerschaft solle dabei erörtert werden, sondern vielmehr müssten die Einbindung der geplanten Projekte in „Konzepte“ und die Frage der „Kosten“ als Prüfsteine für alle anstehenden Investitionen berücksichtigt werden, so die Aussage der beiden WAL-Vertreterinnen. Geplante Ausgaben zu überdenken und abzuwägen, was angesichts der angespannten Haushaltslage wirklich zwingend und was vielleicht nur wünschenswert ist, ist einer der kritischen finanzpolitischen Ansätze der Walldürner Liste. Eine während des Kommunalwahlkampfs bei den Walldürner BürgerInnen durchgeführte Umfrage hatte zudem deutlich den Schuldenabbau als vordringlichste Aufgabe auch aus Sicht der Bürgerschaft ergeben. Dies soll für die Walldürner Liste als Richtschnur auch bei der kommenden Haushaltsplanung gelten.

Unterstützt werden die beiden WAL-Stadträtinnen bei ihrer Arbeit weiterhin aktiv von den Mitgliedern der Walldürner Liste. Regelmäßige Besprechungen mit der WAL-Gruppe bieten den beiden Stadträtinnen den notwendigen Rückhalt für ihre Arbeit im Gemeinderat und dienen gleichermaßen der Weiterentwicklung eigener Ideen und Konzepte.

Walldürner Liste

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19.10.2009 | Antrag der WAL zur Vorlage in der Gemeinderatssitzung am 19. Oktober 2009

Sachstandsbericht "Einrichtung einer AKUT-Geriatrie und weiterer geplanter Einrichtungen am Kreiskrankenhaus Buchen"

Die Walldürner Liste bittet den Bürgermeister um eine Stellungnahme im Gemeinderat, inwieweit die Einrichtung einer Akut-Geriatrie und weiterer geplanter Angebote am Kreiskrankenhaus Buchen Auswirkungen auf den Krankenhausverband, vor allem auf das Geriatriezentrum St. Josef, haben.

Begründung:
Die Walldürner Liste befürchtet langfristig negative Auswirkungen sowohl für das Krankenhaus Hardheim des Krankenhausverbandes Hardheim-Walldürn als auch für das Geriatriezentrum St. Josef in Walldürn.

Hintergrund ist ein Pressebericht in den Fränkischen Nachrichten vom 25. August 2009 anlässlich des Besuchs der SPD-Bundestagskandidatin Gabriele Teichmann bei den Neckar-Odenwald-Kliniken in Buchen. Bei diesem Besuch stellte die Geschäfts- und Verwaltungsleitung der NOK-Kliniken heraus, dass "die Angebotssituation im Hinblick auf die Konkurrenzhäuser im Umfeld der Neckar-Odenwald-Kliniken ein wichtiger Faktor sei und künftig noch verbessert werden solle." Ebenso scheint die demografische Entwicklung bei den NOK-Kliniken angekommen zu sein, denn "es sei geplant, den Krankenhausstandort Buchen zum Schwerpunkthaus der Versorgung der Menschen im Alter zu machen."

Soweit bekannt kommt der Geriatrischen Rehabilitations-Einrichtung in Walldürn für die Belegung der Altenpflegestationen am Geriatriezentrum St. Josef hohe Bedeutung zu.

Deshalb sehen wir Klärungsbedarf insbesondere bei folgenden Punkten:

  • Stehen die Absichten der NOK-Kliniken den hohen Anstrengungen zur Standortsicherung sowohl in Hardheim als auch in Walldürn konträr gegenüber?
  • Befindet sich das Geriatriezentrum St. Josef bzw. in erster Linie die Geriatrische Rehabilitations-Einrichtung in Walldürn damit über kurz oder lang in einer Konkurrenzsituation mit dem Kreiskrankenhaus in Buchen?
  • Geht die Entwicklung der NOK-Kliniken zu Lasten anderer Einrichtungen im Kreis?
  • Inwieweit trägt der Kreis neben den kreiseigenen NOK-Kliniken in Buchen und Mosbach und dem Kreisaltersheim in Hüffenhardt auch Sorge für Standorte von Einrichtungen, die zwar nicht kreiseigen, nichtsdestoweniger aber im Neckar-Odenwald-Kreis beheimatet sind?
  • Walldürn, den 19.10.2009

    Gez.
    Ramona Paar
    Christine Böhm
    Walldürner Liste

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    21.09.2009 | Antrag der WAL zur Vorlage in der Gemeinderatssitzung am 21.09.2009

    Sachstandsbericht Centerpark-Planung am Standort "Großer Wald"

    Die Walldürner Liste bittet den Bürgermeister, über den aktuellen Stand der Centerpark-Planung am Standort „Großer Wald“ zu berichten. Des Weiteren bitten wir um Darstellung, welche zukünftigen Planungen für diesen Standort vorliegen bzw. angedacht sind.

  • Warum wurde die Planung eines Projektes dieser räumlichen und finanziellen Größenordnung für die Stadt Walldürn ohne Information zumindest der verkehrstechnisch betroffenen AnwohnerInnen und vor allem ohne die Beteiligung des Gemeinderates fast bis zur Entscheidungsreife unter so vollkommener Geheimhaltung vorgenommen?
  • Welcher Art und Qualität waren die von Center-Park in Aussicht gestellten 800 Arbeitsplätze?
  • Welche Zusagen gab es von Seiten der Stadt?
  • Welches künftige Nutzungskonzept für den Standort "Großer Wald" liegt seitens der Stadt unabhängig vom derzeitig gültigen Flächennutzungsplan vor?
  • Wie groß ist die betroffene Fläche und wo genau liegt sie?
  • Welche größeren oder kleineren Projekte für diesen Standort sind konkret gemeint bzw. im Gespräch?
  • Gibt es für die von Ihnen zitierten kleineren Projekte auch andere Standorte? Wenn ja, wo sind diese Standorte?
  • Welche Zahl und Qualität von Arbeitsplätzen sind bei diesen Projekten zu erwarten?
  • Welches touristische Gesamtkonzept liegt vor, damit Projekte dieser Art in vorhandene Strukturen bzw. in wünschenswerte Entwicklungen der Stadt Walldürn integriert werden können?
  • Welches Verkehrskonzept liegt einer in dieser Richtung weitergehenden Planung für größere oder kleinere Projekte zugrunde? Wie sollen die Verkehrsströme entlang oder durch die angrenzenden Wohn- und Naherholungsgebiete gelenkt werden? Wie hoch ist das dabei jeweils zu erwartende tägliche Verkehrsaufkommen
    - bei Bettenwechsel (An- und Abfahrt der Gäste)?
    - während der Aufenthaltsdauer (Tagesausflüge, Lieferfahrzeuge, Personal)?
  • Begründung:
    Wie wir Anfang August der Presse entnahmen, gab es konkrete Planungen, am Standort „Großer Wald“ hinter dem Märzenbrünnlein gelegen einen Centerpark anzusiedeln. Weiterhin wurden Sie zitiert, dass „weiterhin am Ball“ geblieben werden soll bzw. dass diesbezügliche Chancen für künftige kleinere Projekte bestehen. Aus Gründen der Transparenz bitten wir um weitere Informationen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Christine Böhm, Ramona Paar
    Walldürner Liste

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    21.09.2009 | Antrag der WAL zur Vorlage in der Gemeinderatssitzung am 21.09.2009

    Unser Antrag zur Geschäftsordnung §28(2)a) der Stadt Walldürn lautet:

    Die Walldürner Liste beantragt hiermit zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Einrichtung der Bürgerfragestunde bei jeder Gemeinderatsitzung.

    Begründung:
    Die Bürgerfragestunde ist ein Instrument für die Bürger, den in der Gemeindeverordnung §1(3) verankerten Grundsatz, dass die verantwortliche Teilnahme an der bürgerschaftlichen Verwaltung der Gemeinde Recht und Pflicht des Bürgers ist, wahrzunehmen. Der Gemeinderat als Vertretung der Bürger und als Hauptorgan der Gemeinde hat somit die Aufgabe, den Bürgern die Teilnahme an der bürgerschaftlichen Verwaltung zu ermöglichen. Zudem sorgt der Gemeinderat gemäß §20 (1) GemO "für die Förderung des allgemeinen Interesses an der Verwaltung der Gemeinde". Erläutert wird dies auch in der VwV GemO zu §20 wie folgt: "Die Information,.........., soll gleichzeitig dazu dienen, das Interesse der Bevölkerung an der Verwaltung der Gemeinde zu wecken und zu beleben".

    Deshalb meint die Walldürner Liste, dass es ein Schritt in die richtige Richtung auch für den Gemeinderat der Stadt Walldürn ist, die Bürgerbeteiligung zu stärken.

    Die Einführung der Bürgerfragestunde bei jeder Gemeinderatssitzung halten wir deshalb für richtig und als demokratisches Grundprinzip für unverzichtbar.

    Die Fragestunde einmal im Quartal erfüllt unserer Meinung nach nicht in ausreichendem Maß die Möglichkeit der Einwohner Fragen, Anregungen und Vorschläge anzubringen. Ebenso ist die Häufigkeit bzw. Seltenheit der Nutzung der Bürgerfragestunde kein Argument für das Zurückfahren der Möglichkeit für den Bürger, sich regelmäßig zu Wort zu melden.

    Mit der Bürgerfragestunde bei jeder Gemeinderatssitzung kann der Gemeinderat dokumentieren, dass er den Wählerauftrag und die Bürger ernst nimmt und die Bürger mehr in das kommunalpolitische Geschehen einbinden will.

    Wird die Fragestunde nicht wahrgenommen, kostet die Aufnahme in die Tagesordnung weder Zeit noch Geld, wird sie wahrgenommen, besteht offensichtlich Bedarf.

    Walldürn, den 21.9.2009

    Gez.
    Ramona Paar
    Christine Böhm
    Walldürner Liste

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    30.07.2009 | Leserbrief zu der Gemeinderatssitzung in Walldürn vom 27.07.09

    Es geht um Macht, nicht um die Sache

    Formal ist gegen die Entscheidungen zur Besetzung der beschließenden Ausschüsse in Walldürn sicherlich nichts einzuwenden. Es ist Rechtens, sich seitens der etablierten Parteien auf die Besetzung nach d`Hondt zu berufen. Es ist Rechtens, zugleich aber auch enttäuschend.

    Nicht, weil wir beleidigt sind sondern schlicht, weil wir ein anderes Verständnis von Demokratie und kommunaler Zusammenarbeit haben. Rechtlich wäre es nämlich auch möglich gewesen, bei der Besetzung einer anderen Überzeugung als dem starren Zahlenspiel zu folgen. Nämlich der Idee, den Gemeinderat und seine Ausschüsse als gemeinschaftliche Gremien zu verstehen. Gremien, die im Miteinander – wenngleich aus den unterschiedlichen Blickrichtungen der gewählten Vertreter – im Interesse der Stadt und damit aller Bürgerinnen und Bürger versuchen, die besten Entscheidungen herbeizuführen.

    Dazu gehört allerdings auch, alle an den Entscheidungen mit Stimmrecht zu beteiligen. Das die etablierten Parteien dies nicht wollen, ist ebenfalls ihr Recht.

    Allerdings offenbart die Ausgrenzung der Walldürner Liste aus den Abstimmungen in den Ausschüssen zweierlei: ein mangelndes Vertrauen der etablierten Parteien in die eigenen Argumente, da man offensichtlich bereits eine Stimme der Walldürner Liste als ausschlaggebend fürchtet und es spiegelt ihr Verständnis von Politik wieder. Einem Verständnis, in dem es a priori um Macht geht, nicht um die Sache.

    Natürlich akzeptieren wir das Ergebnis der Ausschussbesetzung. Ein anderer Anfang für die Arbeit des Gemeinderats hätte jedoch gut getan.

    Für die Walldürner Liste:
    Henner Niemann, René Engelhorn

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    02.07.2009 | Pressebericht

    Freude über gutes WA(h)L-Ergebnis

    Walldürner Liste bereitet Arbeit im Gemeinderat vor

    Walldürn. Mit Freude und Zufriedenheit über das gute Wahlergebnis starteten die Mitglieder der Walldürner Liste in ihre erste Arbeitssitzung nach den Kommunalwahlen. Auf Anhieb konnte die neue Liste in der Walldürner Parteienlandschaft zwei Sitze im neu gewählten Gemeinderat erringen und zählt damit zu den Gewinnern der vergangenen Kommunalwahlen. „Wir freuen uns, dass unser Angebot zur politischen Mitarbeit in Walldürn so zahlreich angenommen wurde“, formulierten die frischgebackenen Stadträtinnen Christine Böhm und Ramona Paar im Namen der Liste ihren Dank an die Wählerinnen und Wähler. Gemäß ihrem Motto „sachlich – klar – frisch“ will sich die Walldürner Liste nun tatkräftig in die Stadtpolitik einbringen. Selbstverständlich stehe dabei nicht die Arbeit gegen die anderen Parteien, sondern für die Interessen Walldürns im Blickpunkt ihrer zukünftigen Aufgaben, betonte das künftige Frauen-Duo im Gemeinderat.

    Die beiden Neueinsteigerinnen werden die kommenden Wochen dazu nutzen, sich im Bürgermeisteramt und in den verschiedenen Fachabteilungen der Stadtverwaltung vorzustellen und zu informieren. Darüber hinaus steht ein Einführungskurs für neu gewählte Kommunalpolitiker auf ihrer Agenda.

    Unterstützt von den weiteren Mitgliedern der Walldürner Liste bereiten die beiden WAL-Rätinnen nunmehr die Umsetzung der im Wahlkampf benannten Schwerpunkte vor. Weit oben auf der Prioritätenliste steht das Bestreben, die Gemeinderatsarbeit öffentlicher zu gestalten und mehr Beteiligung seitens der Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen. Regelmäßig soll daher auch zu Sitzungen der Walldürner Liste öffentlich eingeladen werden. Zudem will die Liste bei ihren Treffen abwechselnd Präsenz in den verschiedenen Ortsteilen zeigen sowie mit dem Angebot an die Bürger, ihre Meinungen oder Kommentare auf der Internetseite www.wallduerner-liste.de abzugeben, zu verstärkter Öffentlichkeitsarbeit beitragen.

    Als weitere Arbeitsschwerpunkte der Walldürner Liste stehen die Erarbeitung von Zielvorgaben und Konzeptvorschlägen in den Bereichen Tourismus und Verkehr an. In langfristiger Vorarbeit hat die Liste bereits eigene Ideen und konkrete Vorstellungen zu diesen Themen aufgelistet, die nun schrittweise weiter ausgearbeitet werden sollen.

    Kreativität wird die Walldürner Liste insbesondere auch bei der kommunalen Finanzlage beweisen müssen. Hier stehen laufende Ausgaben und wünschenswerte Investitionen einer drückenden Schuldenlast gegenüber. Wie bereits vor der Wahl dokumentiert, ist die Walldürner Liste bereit, mit dem Ziel der sukzessiven Entschuldung neue Wege zu gehen und hohe Zuschusspositionen im Haushalt auf den Prüfstand zu stellen. Darüber hinaus müsse jede Investition auf mögliche Folgekosten oder langfristige Gewinne durch Einsparpotentiale und künftige Einnahmequellen untersucht werden, so der kritische Ansatz der Walldürner Liste.

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    Leserbrief Geopark

    Potenziale in Szene setzen

    Noch vor wenigen Tagen wurde der Geopark in Walldürn als Erfolgsgeschichte gefeiert. Die UNESCO hatte die Zertifizierung für den Geopark Neckartal-Odenwald erneut bestätigt.
    Unter der Leitung des Kulturwissenschaftlers Manuel Trummer wurden an die 30 interessante Programme von der Nachtwächterführung bis zur Orchideenwanderung erarbeitet und 35 engagierte Geopark-Ranger und Geopark-Vorort-Führer ausgebildet. Das Programmangebot wurde in den letzten 3 Jahren von über 10.000 Personen wahrgenommen. Dadurch wurden nicht nur Besucher aus dem weiteren Umfeld nach Walldürn und seine Umgebung gelockt, sondern auch bei den BürgerInnen selber eine kenntnisreichere Verbundenheit mit ihrer Heimat erzeugt.
    Insbesondere Walldürn hat davon profitiert.
    Nun ist der Geopark verwaist.
    Nach 5 Jahren Werkvertrag gab es offensichtlich anderen Orts ein attraktiveres Stellenangebot und Manuel Trummer verlässt nach engagierter und kompetenter Tätigkeit Walldürn.

    Aus Sicht der Walldürner Liste stellt dies einen Rückschlag für die kulturelle und touristische Entwicklung der Stadt dar.
    Nach unserer Auffassung verfügt Walldürn über ein hervorragendes kulturelles und touristisches Potential. Zu denken ist nur an das Weltkulturerbe Limes, die Wallfahrt, die historischen Gewerbe der Blumen- und Kerzenmanufakturen oder das Odenwälder Freilandmuseum. Diese Potentiale müssen stärker in Szene gesetzt, ausgebaut und bekannt gemacht werden. Das Gleiche gilt für die kulturellen Veranstaltungen, Feste und Märkte.
    Mit dem Geopark-Informationszentrum war ein guter Anfang gemacht worden, diese Potenziale stärker zu nutzen.

    Die Walldürner-Liste wird sich daher um so mehr dafür einsetzen, dass diese Stelle nachbesetzt und für den Bereich Kultur und Tourismus eine koordinierende und initiierende Stelle eingerichtet und mit einem ausreichenden Etat ausgestattet wird.

    Für die Walldürner Liste:
    Ramona Paar, Christine Böhm, Henner Niemann, Achim Ullrich

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    04.04.2009 | Leserbrief zur Gemeinderatsversammlung am 30.03.2009

    „Verwunderliches Abstimmungsverhalten“

    In der Gemeinderatssitzung vom 30.03.09 standen bei regem Interesse seitens der Bürgerschaft die Anträge der Firma ALBA zum Sonn- und Feiertagsbetrieb sowie zur Erweiterung der Lagerkapazität auf der Tagesordnung. Dass nun Bürgerinnen und Bürger, die sich durch den LKW-Verkehr in ihrem Wohngebiet und herumflatternden Müll belästigt fühlen, diesen Unmut artikulieren, ist vollkommen berechtigt und darf nicht weiter verwundern. Verwundern darf auch nicht, dass ein Konzern seine Arbeitsbedingungen an die wirtschaftlichen Erfordernisse anpassen will - wenn auch die scheibchenweise Vorgehensweise nicht gerade vertrauensfördernd wirkt.
    Was allerdings verwundert, ist die plötzlich befremdete Haltung mancher Gemeinderäte, nachdem sowohl der Ausweisung des Industriegebietes als auch der Ansiedlung der Firma sowie bereits im Dezember 2008 einer Erhöhung der Produktionskapazität zugestimmt worden war. Dass der Betrieb einer Recyclinganlage mit Emissionen wie Lärm und Schmutz verbunden ist und dass ein Konzern eine optimale Betriebsauslastung anstrebt, war voraussehbar und darf nun wirklich nicht überraschen. Sich jetzt von der getroffenen Entscheidung mit der Begründung „das habe man ja nicht gewusst…“ aber wieder zu distanzieren, ist in von der Argumentation her inkonsequent und unlauter. Wenn man sich vor der entscheidenden Abstimmung zur Ansiedlung der Firma ALBA vielleicht nicht ausreichend informiert hat und Verträge nicht hinreichend deutlich und einschränkend formuliert wurden – und dieser Eindruck entstand zeitweise –, muss man sich das schon selbst anrechnen.
    Auch die Mitglieder der Walldürner Liste sind der Auffassung, dass die Ansiedlung von Industriebetrieben insbesondere in direkter Nachbarschaft zu sensiblen touristischen Schwerpunkten wie dem Weltkulturerbe Limes und den Wallfahrtswegen sowie mit der Beeinträchtigung von Wohngebieten ausgesprochen kritisch zu prüfen und im Genehmigungsfall mit entsprechenden Auflagen versehen werden müssen - sinnvoller Weise allerdings im Vorfeld. Dass aufgetretene Mängel umgehend zu beseitigen und Gesetzesverstöße zu ahnden sind, ist selbstverständlich. Und noch eins hat die Sitzung für uns erwartungsgemäß gezeigt: Unsere Bürgerinnen und Bürger sind durchaus an der Gemeindepolitik interessiert und wünschen sich zu Recht Gehör. Es wäre gut, ihnen dieses mehr als in der nur etwa vierteljährlichen Bürgerfragestunde einzuräumen und sie bei wichtigen Entscheidungen frühzeitig einzubinden.

    Für die Walldürner Liste:
    Christine Böhm, René Engelhorn, Henner Niemann

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    21.03.2009 | Leserbrief zum Vortrag „1-2-3 Schuldenfrei“ von Magnus Staehler

    Mut und Konsequenz gefordert

    Es war ein guter, interessanter Vortrag, den Bürgermeister Magnus Staehler aus Langenfeld auf Einladung der CDU/Jungen Union am vergangenen Mittwoch in der Nibelungenhalle gegeben hat. Und natürlich freute es uns, dass wir Inhalte unseres eigenen Programms als richtige Ansätze bestätigt bekamen. Patentrezepte – und das war auch nicht zu erwarten gewesen – wurden natürlich nicht vermittelt. Aber einige Punkte für den Erfolg der schuldenfreien Stadt Langenfeld wurden deutlich und haben für uns den Finger in die Wunden unserer derzeitigen Stadtpolitik gelegt:
    Eine Stadt muss sich als Gemeinschaft aus Verwaltung, Politik und Bürgern verstehen und gemeinsam handeln.
    Eine Stadt muss sich klare Entwicklungs- und Handlungsziele setzen.
    Eine Stadt muss den Mut haben, Probleme und Herausforderungen energisch, mit langem Atem auch gegen Widerstände und Kritik anzugehen.
    Auch in Walldürn fehlt es nicht an Ideen und Möglichkeiten. Wir müssen sie nur konsequent nutzen. Und so war der Vortrag von Bürgermeister Magnus Staehler vor allem eines: selbstbewusst, engagiert und positiv. Eine Haltung, die wir uns auch für die Politik in Walldürn wünschen und für die wir uns einsetzen.

    Für die Walldürner Liste:
    Henner Niemann, Christine Böhm, Achim Ullrich

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